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Woran können Sie eine Stimmstörung
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... am Stimmklang
von einer Stimmstörung spricht man immer dann, wenn eine Stimme
nicht nur vorübergehend ihren Stimmklang pathologisch verändert
- die Stimme also zum Beispiel heiser, knarrend, verhaucht, schrill,
gepresst, wegbrechend und wackelig, sehr leise oder sogar tonlos
ist.
...an Beschwerden beim Sprechen
Oft geht eine Stimmstörung mit zusätzlichen Beschwerden
beim Sprechen einher wie Sprechanstrengung, trockenem Hals, Reizhusten
oder Räusperzwang, vermehrter Schleimbildung, häufigen
Kehlkopfentzündungen, Halsschmerzen, Engegefühlen, Kloßgefühlen
im Hals oder Atemnot und zu kurzer Tonhaltedauer.
Ist es eine Stimmstörung...
...wenn man nicht gut singen kann?
Grundsätzlich nein, aber es gibt Ausnahmen von der Regel. Treten
die Stimmprobleme nur beim Singen auf, wird dies in der Regel erst
dann als eine Singstimmstörung (Dysodie) angesehen, wenn diese
Probleme bei (Berufs-)SängerInnen auftreten, die vorher gut
singen konnten und nun nach der Operation Stimmprobleme auftreten.
Dann ist eine Wiederherstellung des vorherigen Status über
die Krankenkasse möglich. Um eine Verbesserung des Singens
bei Arien, Koloraturen, Registerbruch usw. zu erreichen, ist bei
SängerInnen mit einer Stimmstörung eine Kombination aus
logopädischer Behandlung und selbstbezahltem Gesangsunterricht
anzuraten.
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